Mag Harald Pierer St. Peter Hauptstraße 107, 8042 Graz

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Systemische Familientherapie

EMDR - Traumatherapie

EMDR

Die Methode wurde von Francine Shapiro 1987 in den USA entdeckt. Der Name bedeutet Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Seither ist die Methode wissenschaftlich gut erforscht und dokumentiert. Zahlreiche Ergebnisse der Gehirnforschung belegen empirisch die stimulierende Wirkung von Augenbewegungen und bifokaler taktiler Stimulierung  auf den Gehirnstoffwechsel.

Die Grundannahme des Modelles beruht auf der Hypothese der Informationsnetzwerke. Belastende Ereignisse werden im Gehirn oft in einem isolierten Erinnerungsnetzwerk gespeichert. In einem anderen Teil des Gehirnes wird der größte Teil jener Inforationen gespeichert, die benötigt werden, um traumatische Erinnerungen aufzulösen. Eine Besonderheit dieser Vorgänge ist, dass  zwischen diesen Erinnerungsblöcken keine Verbindung entsteht. In der Folge entwickeln sich dysfunktionale Verhaltensmuster, irreale Glaubenssätze und in weiterer Folge psychische Störungen und/oder psychosomatische Probleme.

Die EMDR-Arbeit schafft die neurologische Basis dafür, daß die verschiedenen Gehirnareale wieder miteinander in Verbindung treten können. Dadurch wird es möglich, die alten Probleme zu lösen.

Der Klient ist damit selbst in der Lage dysfunktionale Informationen quasi im „Traum“  spontan in Form und Bedeutung zu verändern. Einsichten und Affekte können integriert werden und das Leben des Klienten bereichern.

Die Arbeit mit Kindern ist sehr kreativ (Märchen, Bilder,..) . Bei dieser Form der EMDR-Arbeit ist die Mitwirkung der Eltern sehr hilfreich.

Anwendungsgebiete:

Posttraumatische Belastungsstörungen

Depressionen

Zwänge

Bipolare Störungen

Beziehungsstörungen

Psychosomatische Beschwerden (Migräne,...)

Schmerzen

U.a.m.

Mit Einschränkungen:

Alkohol (Suchtbetreuung o.ä. extern)

Dissoziative Störungen

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